Am 1. Januar 2016 trat der Zusammenschlussvertrag zwischen der ehemaligen politischen Gemeinde Kyburg und der Stadt Illnau-Effretikon formell in Kraft. Wie die Gemeinde Illnau-Effretikon mitteilt, wurde Kyburg dabei in die Stadt eingegliedert – eine sogenannte Absorbtionsfusion. Die frühere Gemeinde Kyburg und ihre Aussenwachten wie Billikon, Brünggen, Ettenhusen oder Seemerrüti wurden Teil der Stadt Illnau-Effretikon.
Abstimmung und Entscheidungsprozess
Bereits im November 2012 hatten sich die Stimmberechtigten von Kyburg in einer Grundsatzabstimmung für die Prüfung eines Zusammenschlusses ausgesprochen. Nach einer detaillierten Prüfung der Optionen entschieden sich die Kyburgerinnen und Kyburger in der finalen Abstimmung vom 24. November 2013 deutlich für Illnau-Effretikon. Die Zustimmung lag bei 81 Prozent.
Umsetzung auf operativer Ebene
Die Integration erforderte umfangreiche Vorarbeiten: Harmonisierung von Datensätzen, Übernahme der Gemeindefinanzen, Klärung der Rechtsgrundlagen, Übernahme von Baugesuchen und Infrastruktur sowie Anpassungen bei der Verwaltung. Auch die Ortsschilder der ehemaligen Gemeinde Kyburg mussten ersetzt werden – die ursprünglichen Schilder sind bis heute nicht wieder aufgetaucht.