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02.01.2026

Fleissige Biber

Ein Baum in Uster musste mit einem Zaun versehen werden.
Ein Baum in Uster musste mit einem Zaun versehen werden. Bild: Feuerwehr Uster
Biber machten sich an Bäumen in Uster, Illnau und Turbenthal zu schaffen. Die Feuerwehr musste ausrücken.

In den letzten Tagen hat der Biber gleich an mehreren Orten seine Spuren hinterlassen. Gemäss der Feuerwehr Uster nagten Biber an Bäumen in Uster, Illnau und Turbenthal.

Mit Zaun gesichert

Als Sofortmassnahme brachte die Feuerwehr einen Maschendrahtzaun am Baumstamm an, um weitere Frassschäden durch den Biber zu verhindern und ein Umstürzen des Baumes zu verhindern.

Baum muss gefällt werden

Da der Baum bereits erheblich beschädigt ist und der Transport von Nährstoffen über die Rinde nicht mehr gewährleistet werden kann, muss er gemäss Mitteilung der Feuerwehr Uster in den kommenden Tagen durch das Tiefbauamt des Kantons Zürich gefällt werden.

Biber nagen an Bäumen hauptsächlich aus zwei Gründen: zur Nahrungsaufnahme und als Baumaterial für ihre Dämme und Burgen. Die gefällten Bäume und Äste werden für den Bau genutzt, um Wasser zu stauen und so den Eingang ihrer Burg unter Wasser zu halten, was sie vor Feinden schützt.

Im Winter ist die Nahrung knapper und der Biber wird zum Rinden-Nahrungspezialisten. Der Biber nutzt in dieser Jahreszeit am liebsten Rinde und Knospen von Weiden und anderen Weichholzarten. Im Herbst und Winter sieht man daher deutlich mehr Nagespuren an den Bäumen. Weiden haben den Vorteil, dass sie nach dem Fällen rasch Stockausschläge und damit neue Nahrung bilden – gewissermassen Fastfood für Biber. Ein Biber frisst im Tag etwa 900 g Rinde, im Sommer besteht die Nahrung aus 1,5 bis 2 kg Gräsern und Kräutern.

Quelle: Pro Natura

Uster24/bt
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